KI-Audit: geprüft wird der Arbeitsablauf, nicht das Modell allein
Ein Modell kann tadellos rechnen und der Einsatz trotzdem unhaltbar sein, weil die falschen Daten hineinlaufen oder niemand das Ergebnis prüft. Deshalb prüft PHÖNIX den ganzen Arbeitsablauf: die Datenwege (was fließt hinein und hinaus), die Zuständigkeiten (wer entscheidet und wer haftet), die Dokumentation (was lässt sich belegen) und den Anschluss an die Rechtslage (was verlangen KI-Verordnung und DSGVO in Ihrem Fall).
Die Methodik: das Fünf-Säulen-Modell.
Methodik ist das Fünf-Säulen-Modell von PHÖNIX: Jede Säule erhält einen eigenen Punktwert und ein Gewicht, daraus entsteht ein Gesamtbild, das Stärken und Lücken nebeneinander zeigt statt sie zu verrechnen.
- Datenwege. Was fließt hinein und hinaus: Datenminimierung, Filter für besondere Datenkategorien.
- Verantwortung. Wer entscheidet und wer haftet: Zuständigkeiten und Freigabe-Prüfpunkte.
- Nachweis. Was sich belegen lässt: Protokolle, Prüfpfad, Dokumentation.
- Rechtslage. Was KI-Verordnung und DSGVO im konkreten Fall verlangen.
- Betrieb. Ob es dauerhaft läuft: Messung, Rückmeldung, Reifegrad.
Ablauf und Dauer.
Erstgespräch
Zur Eingrenzung von Umfang und Tiefe. Kostenfrei.
Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA)
Vor jedem Einblick in Abläufe und Unterlagen.
Prüfung
Am echten Arbeitsablauf, bei Ihnen oder remote, je nach Fall.
Befundtermin
Ergebnis, Prioritäten, Rückfragen.
Die Dauer hängt an Umfang und Tiefe. Die verbindliche Spanne für Ihren Fall steht im Angebot, bevor Sie beauftragen.
Was Sie in der Hand halten.
- Punktwert je Säule, mit Begründung statt nackter Zahl.
- Eine Prioritätenfolge: was zuerst zählt, was warten kann.
- Konkrete Hebel je Punkt: was zu tun ist, nicht nur was fehlt.
- Offene Risiken beim Namen genannt statt geglättet. Ein Befund, der nur beruhigt, ist keiner.
Klarheit, kein Etikett.
Ein PHÖNIX-Audit ist keine Zertifizierung, kein Siegel und keine amtliche Prüfung. PHÖNIX ist keine akkreditierte Stelle und tritt nicht als solche auf. Sie erhalten einen belastbaren Befund mit Prioritäten, auf den Sie Entscheidungen stützen können. Wer ein Zertifikat nach ISO/IEC 42001 anstrebt, kann den Befund als Vorbereitung nutzen, die Zertifizierung selbst vergibt eine dafür akkreditierte Stelle.
Häufige Fragen.
Worin unterscheidet sich das von einer ISO-Zertifizierung?
Eine Zertifizierung bestätigt, dass ein Managementsystem einer Norm entspricht, und endet mit einem Zertifikat einer akkreditierten Stelle. Das PHÖNIX-Audit prüft Ihren konkreten Arbeitsablauf und endet mit einem Befund samt Prioritäten. Das eine ersetzt das andere nicht: Der Befund sagt Ihnen, was zu tun ist, das Zertifikat bescheinigt einen erreichten Zustand.
Wie lange dauert ein Audit?
Je nach Umfang und Tiefe. Die verbindliche Angabe für Ihren Fall steht im Angebot vor der Beauftragung, nicht in einer Pauschalzahl.
Was brauchen Sie von uns?
Zugang zu den zu prüfenden Abläufen und Ansprechpartner, die sie erklären können. Keine Vorarbeit in Form von Dokumentationen: Fehlende Dokumentation ist ein Befund, keine Zugangsvoraussetzung.
Was passiert während der Prüfung mit unseren Daten?
Vor jedem Einblick steht die Vertraulichkeitsvereinbarung. Eingesehen wird nur, was für die Prüfung nötig ist, und der Befund nennt keine Inhalte, die Sie nicht freigegeben haben. Die Datenwege der Prüfung selbst werden offengelegt, derselbe Maßstab, der an Ihren Ablauf angelegt wird.
Unsere KI läuft erst seit Kurzem. Lohnt ein Audit schon?
Gerade dann. Je früher Lücken sichtbar werden, desto billiger ist die Korrektur. Ein früher Befund verhindert, dass sich ein unbelegbarer Einsatz jahrelang verfestigt.